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fondsgebundene Lebensversicherung

verbindet die Altersvorsorge und einen zuverlässigen Hinterbliebenenschutz in Form einer Lebensversicherung kombiniert mit den Renditechancen einer Fondsanlage.

Sie wendet sich damit an diejenigen, die etwas für den eigenen, finanziell abgesicherten Ruhestand tun möchten, dabei die Renditechancen einer Fondsanlage nutzen wollen und zugleich Bedarf für eine Hinterbliebenenabsicherung sehen (z. B. Familien).

Im Gegensatz zur klassischen Kapital bildenden Lebensversicherung liegt das Kapitalanlagerisiko bei Ihnen.

Richtig betrachtet, haben Sie aber auch das Risiko sehr viel höhere Erträge zu erwirtschaften.

Bei der fondsgebundenen Lebensversicherung wird der Sparanteil nicht durch das Versicherungsunternehmen investiert, sondern in einen Fonds eingezahlt, der von einer Fondsgesellschaft verwaltet wird. Somit entscheiden Sie, was mit Ihrem Geld passiert!

  • Im Versicherungsfall wird die durch die Fondsentwicklung erwirtschaftete Leistung,
  • mindestens aber die garantierte Todesfallsumme ausgezahlt.
  • Bei Ablauf der Versicherung wird das durch den Fonds erwirtschaftete Kapital ausgezahlt.
  • Eine garantierte Erlebensfallleistung gibt es nicht. Bekanntlich haben die Unternehmen (Aktiengesellschaften) in der Vergangenheit den größten Protif für Ihre Anleger (Aktionäre) erwirtschaftet.

Die Kapital bildende Lebensversicherung

(auf den Todes- und Erlebensfall) verbindet Kapitalansammlung z. B. für die finanzielle Absicherung im Alter mit dem Todesfallschutz, d. h. finanzielle Absicherung der Hinterbliebenen im Todesfall in einer Versicherung.

Die Überschussanteile entstehen aus verschiedenen Quellen. So können überrechnungsmäßige Zins-, Risiko- und Kostengewinne entstehen. Überschussanteile sind zusätzlicher Bestandteil der Leistung, können vom Versicherer aber nicht garantiert werden.

  • Zinsüberschuss
    In den Beitrag eingerechnet ist ein garantierter Rechnungszins in Höhe von 2,75%. Erwirtschaftet das Unternehmen mehr als diesen Zinssatz, entsteht ein zusätzlicher Zinsgewinn, der die Hauptquelle der Überschussanteile ausmacht.
  • Risikoüberschuss
    Auch der Risikoanteil ist vorsichtig kalkuliert. Außerdem wird durch die Gesundheitsprüfung eine Auslese getroffen, sodass ein günstiger Sterblichkeitsverlauf eintreten kann. Auch der medizinische Fortschritt kann sich dabei noch auswirken. Der so entstehende Gewinn wird auch als Sterblichkeitsgewinn bezeichnet.
  • Kostenüberschuss
    Durch rationelle und sparsame Unternehmensführung können die tatsächlich anfallenden Kosten unter den kalkulierten Kosten liegen.

Steuerliche Aspekte

Kapitalbildenden Versicherung
(Für Verträge, die vor dem 31.12.2004 abgeschlossen wurden und die alte steuerliche Regelung nach § 10 EStG noch Gültigkeit hat.)

Die einkommenssteuerfrei ausgezahlte Versicherungsleistung im Erlebensfall ist ein weiterer wichtiger Pluspunkt der Kapital bildenden Lebensversicherung. Gleichzeitig können die Versicherungsbeiträge als Vorsorgeaufwendungen (beschränkt abzugsfähige Sonderausgaben) im Rahmen der Höchstbeträge geltend gemacht werden. Voraussetzung für beide Steuervorteile: Der Versicherungsvertrag läuft über mindestens zwölf Jahre, es werden laufend - mindestens aber fünf jährliche - Beiträge entrichtet, der Todesfallschutz beträgt mindestens 60 Prozent der Beitragssumme.

Steuerliche Behandlung der Zinsen

Wird eine Kapital bildende Lebensversicherung während der Mindestvertragsdauer gekündigt, sind die im Auszahlungsbetrag enthaltenen Zinsen einkommensteuerpflichtig. Auch Zinsen aus steuerlich nicht als Vorsorgemaßnahme anerkannten Lebensversicherungsverträgen unterliegen dann bei Auszahlung (Tod, Erlebensfall) der Einkommensteuer. In beiden Fällen wird eine Kapitalertragsteuer von 25 Prozent erhoben. Diese Kapitalertragsteuer muss vom Lebensversicherungsunternehmen einbehalten und an das für dieses Unternehmen zuständige Finanzamt abgeführt werden, sofern kein Freistellungsauftrag vorliegt. Der abgeführte Betrag ist bei der Einkommensteuerveranlagung des Versicherungsnehmers als Steuervorauszahlung zu berücksichtigen. Hierfür erhält der Steuerpflichtige von seinem Versicherungsunternehmen eine entsprechende Bescheinigung. Todesfallleistungen sind nicht einkommensteuerpflichtig.

Neue Regelung ab 01.01.2005 !!!

Erträge aus nach dem 31.12.2004 abgeschlossenen Kapital-Lebensversicherungen mit Sparanteil und Rentenversicherungen mit Kapitalwahlrecht sind steuerpflichtig, soweit die Versicherungsleistungen in kapitalisierter Form im Erlebensfall oder bei Rückkauf (Kündigung) des Vertrages ausgezahlt wird. Erfolgt die Auszahlung nach einer Vertragslaufzeit von 12 Jahren und nach Vollendung des 60. Lebensjahres, werden die Erträge zur Hälfte der Besteuerung unterworfen. Die Besteuerung erfolgt im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung unter Verwendung des persönlichen Einkommenssteuersatzes. Das Versicherungsunternehmen hat zukünftig stets eine Kapitalertragsteuer i. H. v. 25 % einzubehalten. Der steuerpflichtige Ertrag ist die Differenz zwischen der Auszahlungsleistung und der Summe "der auf sie entrichteten Beiträge". Beitragsbestandteile für Risiko-Zusatzversicherungen (z. B. Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit) können daher nicht von der Versicherungsleistung abgezogen werden.

Wichtig - bei fondsgebundenen Lebensversicherungen

Hier werden kaum Zinsgewinne erwirtschaftet sondern der überwiegende Teil sind Kursgewinne und diese sind 1 Jahr und 1 Tag nach Ihrem Kauf steuerfrei!

 
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