Erstinformation gemäß § 11 VersVermV - Verordnung über die Versicherungsvermittlung und -beratung

Sehr geehrte Interessenten, vom Gesetzgeber sind wir verpflichtet, Ihnen beim ersten Geschäftskontakt folgende Angaben klar und verständlich in Textform mitzuteilen:

Ihr Vermittler

Toralf Tepelmann
Kantstr. 11
19063 Schwerin
Telefon: +49 (385) 488 565 20

Ihr Vermittler verfügt über eine Gewerbeerlaubnis nach § 34d Abs.1 GewO als Versicherungsmakler und ist bei der zuständigen Behörde gemeldet sowie in das Register nach § 34d Abs. 7 der Gewerbeordnung eingetragen. Diese Eintragung kann unter https://www.vermittlerregister.info überprüft werden. Ihr Vermittler mit der Registernummer D-5G7S-ZDK1A-48 in das Vermittlerregister gemäß § 11a Abs. 1 GewO bei der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin eingetragen.


Industrie- und Handelskammer zu Schwerin, Graf-Schack-Allee 12, 19053 Schwerin - Telefon: +49 (385) 51 03-0

Er ist als Vermittler Ihr Ansprechpartner in den vereinbarten Versicherungsangelegenheiten und persönlich verantwortlich für seine Beratung nach §§ 60, 61 und 63 VVG. Ihr Vermittler ist ein Versicherungsmaklerunternehmen i.S. des § 93 HGB und Zivilmakler nach § 652 und § 675 BGB an dem weder ein Versicherungsunternehmen noch ein Mutterunternehmen eines Versicherungsunternehmens, eine direkte oder indirekte Beteiligung von über 10 Prozent an den Stimmrechten oder am Kapital des Vermittlers besitzen. Ebenso besitzt Ihr Vermittler keine direkten oder indirekten Beteiligungen von über 10 Prozent, an den Stimmrechten oder am Kapital eines Versicherungsunternehmens.

Information über Vergütungen und Zuwendungen Dritter bei der Versicherungsvermittlung: Ihr Vermittler ist kein Honorar-Berater im Sinne des § 34h GewO. Sie müssen deshalb für eine Beratung oder Vermittlung zu Versicherungen gem. § 34d GewO kein Honorar oder ein sonstiges Beratungsentgelt unmittelbar an Ihren Berater zahlen, sofern Sie dies nicht ausdrücklich mit ihm vereinbart haben. Die Vergütung Ihres Beraters für eine Beratung oder Vermittlung erfolgt im Falle eines Abschluss durch Zuwendungen des Produktgebers bzw. des Vertragspartners aus den Kosten des Produkts. Diese Zuwendungen dürfen vom Berater als Vergütung angenommen und behalten werden. Ein Anspruch auf Herausgabe gem. §§ 667, 675 BGB (Geschäftsbesorgung) besteht nicht.

Bei Streitigkeiten zwischen dem Vermittler und Ihnen als Versicherungsnehmer können die folgenden Schlichtungsstellen angerufen werden.

Online-Streitbeilegung - gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie hier finden https://ec.europa.eu/consumers/odr. Verbraucher haben die Möglichkeit, diese Plattform für die Beilegung ihrer Streitigkeiten zu nutzen.

Versicherungsombudsmann e.V., Postfach 08 06 22, 10006 Berlin

weitere Informationen unter: www.versicherungsombudsmann.de

Ombudsmann für die private Kranken- und Pflegeversicherung, Postfach 06 02 22, 10052 Berlin

weitere Informationen unter: www.pkv-ombudsmann.de

Sie können diese Erstinformationen auch als PDF-Datei herunterladen: Download Erstinformationen (173 KB, PDF File, neues Fenster)




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Worauf sollten Sie achten!

Sie sollten zu allererst das Risiko, das Ihnen aus einer Berufsunfähigkeit erwachsen könnte absichern. Wenn Sie diese Absicherung realisiert haben, dann ist die Unfallversicherung eine sinnvolle Ergänzung! (aber kein Ersatz!)

Für den Fall, dass Sie keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen können, weil man Sie z. B. wegen einer Vorerkrankungen nicht versichert, ist die Unfallversicherung die Richtige. Die Unfallversicherung ersetzt durch eine Kapitalzahlung im Falle einer Unfallinvalidität den Verlust der Arbeitskraft. Die "Berufsunfähigkeitsversicherung" dient dem gleichen Zweck, leistet jedoch nicht nur im Falle eines Unfalls, sondern zahlt auch bei einer Berufsunfähigkeit durch Krankheit eine monatliche Rente.

Eine Unfallversicherung sollte lediglich eine Invalidität absichern. Unser Rat: Verzichten Sie auf unnötiges und teures Beiwerk - z. B. Tagegeld, Krankenhaustagegeld, Genesungsgeld, Übergangsleistung, Leistungen für kosmetischen Operationen usw. -, das oft nur benutzt wird, um die Angebote damit "aufzumotzen" und die oft doppelt und dreifach überteuerten Prämien zu verstecken.

Viel wichtiger hingegen ist der Einschluß einer Progression und die Mitversicherung einer kleinen Summe für den Fall des Unfalltodes. Bei einer eindeutigen Unfallinvalidität (z. B. Amputation) wird nämlich im ersten Jahr nach dem Unfall eine Vorauszahlung nur in Höhe der Todesfallsumme geleistet, weil bei einem Tod als Folge des Unfalls im ersten Jahr nur die Todesfallsumme fällig werden würde.

Auf keinen Fall sollten Unfallversicherungen mit Prämienrückgewähr (UPR) abgeschlossen werden. Bestehen solche Verträge, sollten sie sich schnellst möglichst von diesen trennen.

Häufig wird Ihnen zur Unfallversicherungen der Einschluss einer Dynamik angeboten. Das heißt: Die Versicherungssummen erhöhen sich wie die Beiträge zur Rentenversicherung oder nach einem vereinbarten festen Prozentsatz pro Jahr. Aber entsprechend erhöhen sich auch die Prämien. Wir empfehlen Ihnen, von Beginn an hohe Versicherungssummen zu vereinbaren, weil vor allem in jungen Jahren große Lücken bestehen, die später durch steigende Renten- und Versorgungsansprüche und steigendes Vermögen kleiner werden.

Warum eine private Unfallversicherung?

Unfälle passieren jederzeit und überall. Viele verlaufen glimpflich. Häufig werden die Betroffenen aber so schwer verletzt, daß sie vorübergehend oder sogar auf Dauer ihrem Beruf und ihren gewohnten Freizeitaktivitäten nicht mehr nachgehen können. Im Bewußtsein der Öffentlichkeit am stärksten gegenwärtig sind Verkehrsunfälle. Jedes Jahr verunglücken in Deutschland rund 10.000 Personen im Straßenverkehr tödlich. Über 500.000 Personen werden bei Straßenverkehrsunfällen verletzt.

Noch mehr Unfälle ereignen sich zu Hause, in der Freizeit und beim Sport. Immerhin werden hier Jahr für Jahr etwa 4,6 Millionen Menschen so schwer verletzt, daß sie ärztlich behandelt werden müssen; auch hier verunglücken fast 10.000 tödlich.

Jährlich verletzen sich rund 8,9 Millionen Menschen bei einem Unfall. Im Gegensatz zur gesetzlichen Unfallversicherung erstreckt sich der Versicherungsschutz bei der privaten Unfallversicherung auf 24 Stunden am Tag, weltweit und für Unfälle jeder Art (Beruf, Freizeit, Sport etc.).

Die Risikolücke:

Der Staat hat durch die Sozialversicherung ein Netz sozialer Grundsicherungen für seine Bürger geschaffen. Dazu gehört auch die gesetzliche Unfallversicherung diese soll dafür sorgen, dass Arbeitnehmer bei unerwartet eintretenden Situationen vor größerer materieller Not bewahrt bleiben.

Das soziale Netz kann allerdings nicht garantieren, dass im Falle eines Falles der erreichte Lebensstandard beibehalten wird und finanzielle Einbußen vermieden werden. Die Einschneidungen und Einsparungen im Bereich der gesetlichen Sozialversicherung tuen ihr übriges.

Die gesetzliche Unfallversicherung gilt jedoch nicht in Ihrer Freizeit! Weder für Sie noch für Ihre Kinder! Für Selbständige und freiwillig Versicherte gibt es ohnehin nur die Möglichkeit, sich privat zu schützen.

Den Großteil des Jahres sind Sie somit also völlig ungeschützt: Ihre gesetzliche Unfallversicherung ist nur während der Arbeitszeit und auf dem direkten Weg zwischen Wohnung und Arbeitsplatz wirksam.

Was leistet eine Unfallversicherung?

Aus der Unfallversicherungen werden Leistungen in Form von Kapitalzahlungen erbracht entsprechend der Höhe der Versicherungssumme bzw. entsprechend dem Grad der Invalidität. Im Falle der Teilinvalidität wird nur ein Prozentsatz der vereinbarten Invaliditätssumme ausgezahlt. Der Prozentsatz bestimmt sich im allgemeinen nach einer Gliedertaxe.

Sie müssen privat Vorsorgen!

Sie müssen sich also zunächst die Folgen einer schweren Unfallinvalidität ausrechnen (Einkommensausfall, Aufwendungen bei schwerer körperlicher Behinderung, Unterhaltsleistungen an behinderte Kinder).

Dann ist die Frage der Einnahmen zu prüfen, zu denen - neben möglichen Renten - auch eine evtl. noch abzuschließende Berufsunfähigkeitsrente hinzuzurechnen ist.

Wie hoch Ihr persönlicher Versicherungsumfang der Unfallversicherung sein sollte, lässt sich nach der Formel: Bruttojahreseinkommen abzgl. einer vorhandenen Berufsunfähigkeitsrente mal 3,5 berechnen.

Euro Bruttojahreseinkommen

Euro vorhandene jährliche Berufsunfähigkeitsrente

Euro notwendiger Versicherungsschutz


Freiberufler und Selbständige müssen hierbei berücksichtigen, dass sie keinerlei Anspruch auf Leistungen aus den gesetzlichen Versicherungsträgern haben, es sei denn, sie zahlen weiter in diese Beiträge ein.

Wenn Sie feststellen, dass die Invaliditätssumme einer bestehenden Versicherung nicht ausreicht und dieser (vermutlich zu teure) Vertrag noch nicht kündbar ist, können Sie anderweitig - bei einem günstigen Anbieter - eine weitere Unfallversicherung abschließen. Bei einem Unfall würden dann beide Gesellschaften die vollen vereinbarten Leistungen erbringen.

Die Folgen des Unfalls

  • Einkommensausfälle bei schweren Dauerfolgen
  • Verlust der Existenz
  • Hoher Kapitalbedarf durch Rehabilitation
  • Hohe Kosten für Anpassung des Wohnraumes

Eine private Unfallversicherung sichert dieses Risiko ab!

 
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